
Rückblick’25
Ausführliche und ehrliche Einblicke in die 3. Ausgabe des Hackenpedder’s. Tipp: Am Desktop doppelt so viele Bilder (ca. 30min Lesezeit)
Schatten war wohl die wertvollste Währung in diesem Jahr. Rund 1.000 Kilometer Offroad durch Schleswig-Holstein – Sand, Singletrails, ein wenig Asphalt – begleitet von Hitze, Gegenwind, Mücken, Platten, improvisierten Schlafplätzen und unerwarteter Herzlichkeit.
> Wilder Rückblick 2025
> 93 Bike Set-Ups
> Frauen/FLINTA* des Hackenpedders
> zur Finisher-Liste
> über die Spenden
> Die Route 2025
> interaktive Karte „Tracking“
„Ich hatte nach dem Event die Mitfahrenden gebeten, mir Feedback und eine persönliche Geschichte mitzugeben.“ Dieser Rückblick ist in Etappen gegliedert und sammelt die ehrlichen Berichte der Teilnehmenden. Aufgelockert wird die Menge an Text mit den Bildern von Gunnar, Johann und eben auch von Mitfahrenden selbst.

„Es geht bald los!“
Ja, so kam es. Teilnehmende sprangen schon am ersten Tag mit Radklamotten in die Ostsee, schoben fluchend über Sand, kühlten verkrampfte Beine in Badestellen oder lagen mittags einfach eine Stunde im Schatten, weil nichts mehr ging. Abends wurden Reifen genäht, Schaltaugen nach Augenmaß gerichtet und Picknick-Bänke, Tarps oder Bushaltestellen als Schlafplätze genutzt. Wer Hilfe brauchte, bekam sie – von Mitfahrenden, von Fremden, manchmal von Omas mit Kaffee und Toast. Es war eine Woche, in der alles auf das Wesentliche schrumpfte: Radfahren, Essen, Schlafen, Weiterkommen. Und das gute Gefühl, damit nicht allein zu sein.
Björn B. (Tag 0, KM0) Freitagabend, kurz nach 18 Uhr: Registrierung im Velo Center Kiel. Die Crew bietet einen Bike-Check an – ich lasse mir den Druckpunkt der Bremsen einstellen. Viele vertraute Gesichter vom Vorjahr, aber auch viele neue. Rund 160 Hackenpedder sind 2025 gemeldet – 2024 waren wetterbedingt nur etwa 100 am Start. > Mehr bei Björns-Komoot
Samstag am Start: 29 Grad und gefühlt noch heißer – ganz und gar anders als im Vorjahr präsentiert sich das Wetter (Rückblick’24). Also wurde in der Ansprache von Nils jede verpflichtende Wasserstelle am Wegesrand aufgezählt und die – Pause im Schatten – als Hackenpedder-Ehre auserkoren! Mit knapp 160 Startenden war 2025 der Innenhof des VeloCenters voller Vorfreude.
Kurzer Fototermin bei Gunnar und Zack, stehen wir auch schon an der imaginären Startlinie. Jan W.
Denn Gunnar Dethlefsen hat am Start – alle die wollten – mit ihren bepackten Rädern abgelichtet und Martin dazu das gesamte Set-Up auf seinem Blog gelistet > Bike Set-Ups bei Biketourglobal


Jan W. (Tag 1, KM0) Ich unterhalte mich mit ein paar bekannten Gesichtern über das bevorstehende Abenteuer. Wieder mal super interessant, wie verschieden die einzelnen Teilnehmenden die Sache angehen. Da sind z.B. Svea, Alex und Linus, die jeder für sich ein möglichst zeitiges Finish anstreben und sich entsprechend seelisch vorbereitet haben. Da sind aber auch andere, wie meine liebe Fahrradfreundin Conny, mit der ich mir für dieses Jahr einfach nur vorgenommen habe, das Ding zu Ende zu fahren. Shortcut, bis spätestens Donnerstag. Sollte ja machbar sein. > mehr auf speichenbruch.cc
Etappe #1/25
Kiel – CP1 Wakenitz
🗺️ 206km, 🪨 44% Offroad
Der erste Abschnitt hatte es direkt in sich, nicht nur wegen der Hitze an diesem ersten Tag. Zunächst führte die Route südlich aus Kiel über die Schwentine in Richtung Pilsberg. Dieser sorgte für die erste knackigen Höhenmeter, bevor es wieder hinab zum Sehlendorfer Strand ging. Hier wurde die öffentliche Toilette genutzt, um das Wasser aufzufüllen und einige, die sich etwas übermütig in die Hitzeschlacht gestürzt hatten, fielen hier wortwörtlich in Sand oder ins Meer! Abkühlung bei 29°!


Jan W. (Tag 1, KM65) Der klebrige Duft von Eiscreme liegt in der Luft. An der ersten sandigen Passage direkt hinter den mit Seegras bewachsenen Dünen des Ostseestrands werden wir von der Aperol Spritz trinkenden Meute rund um den dortigen Imbiss angefeuert. Absteigen müssen wir trotzdem und nutzen die Chance direkt, um uns unserer Radklamotte zu entledigen und den Weg ins kühle Ostsee Nass anzutreten. Beste Idee des Tages. Jasper und Nickel kommen auch mit. > mehr auf speichenbruch.cc
Es folgte die Steilküste von Hohwacht – die Augen schweiften über die See und es warteten flowige Singletrails, bevor es wieder hoch hinaus ging. Denn der höchste Gipfel des nördlichsten Bundeslandes sollte bezwungen werden – der Bungsberg (167m). Ab hier wurden die Anstiege anspruchsvoller, und mächtige, teils jahrhunderte alte Laubwälder prägten die Landschaft – man nennt es die Holsteinische Schweiz. Immer wieder lockten versteckte Seen mit idyllischen Badestellen, bevor Eutin mit einer Eis- oder Döner-Pause auf die Teilnehmenden wartete. Danach folgte der größte See Schleswig-Holsteins, der Plöner See.



Björn (Tag 1, KM89) Der Bungsberg steht an (168 m). Schieben ist erlaubt – es ist brüllend heiß, die Luft steht. Der Wind kommt oft von vorn – normalerweise nervig, heute aber unsere einzige Form von Klimatisierung (weather impact: 8.3%). Nach gut 100 km ist mein Wasser alle. Noch 20 km bis Eutin – klingt machbar. Bei gefühlten 33° C schleppen wir uns zu einem Supermarkt. Dort treffen wir auf weitere Hackenpedder, u. a. Linus, der mir letztes Jahr meine verlorene Ortlieb Fork-Pack vom Track aufgelesen und hinterhergetragen hat. Er wirkt topfit – doch keine 60 km später wird er wegen der Hitze aussteigen. Es ist brutal. Auch Stephan wird langsamer. Mir kommt’s entgegen – an den Anstiegen bleibe ich jetzt besser dran. Unter normalen Umständen ist Stephan nämlich ein echter Schwiensdriwer (Schweinetreiber). > Mehr bei Björns-Komoot





Oliver P. (Tag 1, KM130) Eben noch Pause in Eutin gemacht und nun wieder unterwegs. Es war Samstag gegen 17 Uhr, als es mitten im Wald laut PÄNG machte: Platten hinten – Riss in der Seitenwand, so groß, dass ein Finger hindurch passte. Notdürftig geklebt und mit dem einzigen Ersatzschlauch ging es weiter Richtung Checkpoint – knapp 100 km mit der Sorge, dass ein weiterer Defekt bis Montag Stillstand bedeutet hätte. Es hielt: Am Checkpoint nähte ich erstmals selbst einen Reifen und bekam zusätzlich einen Schlauch vom Velocenter. Ganz schön viel Aufregung für den ersten Tag.






Arne v. B. (Tag 1, KM150) Das war mein erstes Event dieser Art. Zwar bin ich viel mit dem Rad unterwegs – meistens auf Reisen – aber der Hackenpedder war noch mal eine andere Liga. Gleich am ersten Tag habe ich zwei klassische Anfängerfehler gemacht: Ich habe die Hitze unterschätzt und mich von der Euphorie der Gruppe zu sehr mitreißen lassen. Ergebnis: Krämpfe in beiden Beinen. Zum Glück gab’s in Bosau eine Badestelle. Kurzer Tauchgang, reichlich Elektrolyte, weiter ging’s.
Auch wenn einige Tonnenweise Schweiß im Plöner See hinterließen, sich erfrischten, um noch am ersten Tag CP1 zu erreichen, entschieden sich viele Andere, direkt auf einem der Campingplätze direkt am See zu übernachten. Ab hier boten sich typische norddeutsche Landschaftsbilder: sanfte Hügel, Felder und Wiesen, die immer wieder mit weitreichenden Ausblicken überraschten.





Jan W. (Tag 1, KM144) Campingplatz Bosau. Wir bauen kurz auf. Conny konstruiert aus Tarp und Picknickbank ein halbwegs ansehnliches Schlafquartier, Chris residiert königlich in seinem Zelt und ich schnappe mir einen ca. 50 cm langen Stock, den ich als einzige Stange zum Abfangen meines ansonsten flach auf die Erde genagelten Tarps verwende. 9 m² Hundehütte mit absolut null Kopffreiheit. Immerhin nerven keine Mücken. Wir nehmen noch ein Nacktbad im angrenzenden See und kriechen dann jeder für sich in unser Nachtlager. > mehr auf speichenbruch.cc







📸 Foto-Point #1
Holstentor Lübeck
Das Holstentor in Lübeck bot sich als erster Foto-Point an und Lübeck direkt auch als letzte Verpflegungsmöglichkeit vor dem wildesten Abschnitt. Schon am Stadtrand von Lübeck begegnete einem das erste Grenzdenkmal, und bei jeder Überquerung der Wakenitz erinnerte etwas an die Zeit der DDR. Der erste Checkpoint befand sich an der Wakenitz im Kanu-Center Wakenitz Camp.
Hackenpedder ist vorbei, aber die Erinnerung wird bleiben! Michael
Michael T. (Tag 1, KM64) Am ersten Tag – eigentlich sollte man es wissen – trotzdem machte ich diesen dummen Fehler: Anfangs war ich mit meinem ursprünglichen Mitfahrer viel zu schnell unterwegs – ich wollte dranbleiben. Als ich dann sah, dass mein Puls die 180 erreicht hatte, habe ich es verstanden, zum Glück war es noch früh im Event.Nach einer kurzen Supermarkt Pause in Hochwacht bei KM62 – ging es bei mir entspannter weiter und von da an lief es richtig gut. Kurz nach Eutin habe ich dann auf einem Feldweg Kiki R. getroffen – zusammen sind wir dann, nach einer abenteuerlichen Nachtfahrt durch die Lübecker Innenstadt, Herrnburger Binnendüne und der Wakenitzniederung, 00:15 Uhr an CP1 angekommen.






Rainer S. (Tag 1, KM210) Ich bin die erste Etappe komplett gefahren, vom Start bis zum CP1, dem Wakenitz-Camp. Für mich waren es am Ende 217 Kilometer – meine längste Gravel Tour an einem Stück. Tagsüber habe ich mich aufgrund der Hitze mehrfach für ein Stunde in den Schatten gelegt und gedöst, dadurch bin ich morgens um 3:15 Uhr angekommen, als die ersten Fahrer*Innen schon wieder ihre Zelte abbauen und losfuhren. Dabei habe ich die Fahrt durch die Nacht genossen. Ich liebe die leisen Geräusche in der Nacht, deshalb starte ich meine Touren oft sehr früh oder ich fahre bewusst in die Nacht hinein.
Björn (Tag 1, KM208) Erleichtert erreichen wir das Wakenitz Camp. Essen, duschen, essen, Biwaksack ausrollen. Es ist immer noch warm, und die Mücken feiern Hochzeit. Mit geschlossenem Netz: kaum Luft. Mit offenem Netz: Buffet für Insekten. Es wird eine sehr kurze Nacht – mit mehr Wach- als Schlafenszeit. > Mehr bei Björns-Komoot








Axel K. (Tag 2, KM210) Am Sonntag sind wir abends gegen 18 Uhr von den einzigen zwei Stunden Regen beim diesjährigen Hackenpedder eingeholt worden. Wir waren gerade am Holstentor in Lübeck, als die ersten Bilder in der WhatsApp Gruppe vom Regen und Gewitter eintrudelten. Wir hofften, noch vor dem Regen in Wakenitz anzukommen, da mein Mitfahrer optimistischerweise seine Regensachen zu Hause gelassen hatte. Nun kamen wir doch in den Regen und ich habe auch nach zwei Stunden am CP1 in Wakenitz angefangen zu frieren. Wir haben uns dann für ein freies Fass auf dem Kanu-Camp in Wakenitz entschieden und eine sehr gute Nacht verbracht.
CP1: Der erste Checkpoint befand sich bei KM 207 im Camp Wakenitz, einem kleinen Kanu-Campingplatz. Er wurde vom Team veloCenter und einigen Freiwilligen bewirtet und war von Sa. 16 Uhr bis So. 18 Uhr besetzt. Die Checkpoints waren so angelegt, dass man ca. 130 Kilometer pro Tag zurücklegen musste, um in den Genuss von warmer Verpflegung zu kommen. Ca. 65 Personen erreichten den ersten CP1 schon am ersten Tag, aber die meisten passierten ihn im Laufe des Sonntags.
Etappe #2/25
CP1 Wakenitz — Boizenburg
🗺️ 93km, 🪨 53% Offroad
Nils’ Lieblings-Etappe folgte größtenteils dem Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Mit 53% Offroad-Anteil kein Zuckerschlecken! Von Wakenitz aus wurde zunächst der Ratzeburger See passiert, es folgten dichte Wälder und einiges an stacheligem Gestrüpp, das auf den schmalen Singletrails ordentlich die Beine peitschten oder tausende Mücken verscheuchte, die auf eine Panne hofften.
Christian B. (Tag 1, KM232) Sehr schöner Aussichtsturm. Abends Froschkonzert von allen Seiten und morgens ab 4 Uhr Vogelalarm – da braucht man keinen Wecker.





Jan W. (Tag 2, KM251) Zarrentin: Plötzlich sprach und ein Mann an. Er sieht zwar nicht so aus, als wäre er heute schon auf der Route gewesen, kann uns jedoch glaubhaft versichern, dass das einfach nur an der heißen Dusche liegt, die er bereits hinter sich hat. Im nahegelegenen Gasthof seien noch zwei Zimmer frei und wenn wir uns jetzt mal fix telefonisch mit der Wirtin in Verbindung setzen würden, wäre dort sicher auch noch Platz für uns. Die Beratungsrunde zwischen Conny, Chris und mir fällt schmal aus. Wollen wir? — Jo! > mehr auf speichenbruch.cc
Doch dann erschien irgendwann Zarrentin am Schaalsee – ein idealer Ort für eine wohlverdiente Pause. Danach führte der Weg über eine perfekt asphaltierte Waldstraße und mündete direkt an der Gedenkstätte von Michael Gartenschläger, gefolgt vom ehemaligen, sandigen Todesstreifen – ein Ort, der zum Nachdenken anregt. Nur wenige Binnendünen weiter ragte ein ehemaliger Grenzturm Kanal empor und wies den Weg Richtung Boizenburg.

Florian B. (Tag1, KM273) Ich startete mit dem stillen Ziel, erstmals eine Nacht durchzufahren, ohne zu viel Druck auf die Pedale zu geben, um meinen Körper zu schonen. Das klappte gut: In der ersten Nacht begleitete mich Fabian bis zum Morgengrauen entlang der ehemaligen Grenze. Dass ich schließlich auch die zweite Nacht – diesmal allein – durchfuhr, überraschte mich selbst. Gut zu wissen, dass das wirklich möglich ist.





Björn (Tag 2, KM274) Später führt die Route streckenweise entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Besonders eindrucksvoll bleibt der ehemalige Todesstreifen in Erinnerung. Heute im Sonnenschein wirkt alles friedlich und idyllisch. Doch hier wurde im April 1976 Michael Gartenschläger von einem Einsatzkommando der DDR-Staatssicherheit überrascht und ohne Vorwarnung erschossen. Über 80 Schüsse sollen gefallen sein. Gartenschläger war 1971 von der BRD freigekauft worden und danach als Fluchthelfer aktiv. Als er versuchte, einen der berüchtigten und von der DDR-Führung verleugneten Selbst-Schuss-Automaten zu demontieren, wurde er von den Grenzern überrascht und getötet. > Mehr bei Björns-Komoot
M. H. (Tag 2, KM250) Der Sommer hat uns während der gesamten Zeit mit besten Wetter verwöhnt, trotz dessen war der kleine MatschMonk in mir freudig beseelt, als am Sonntag zwischen CP1 und Zarrentin am Schaalsee – mir eine Regen Sequenz geschenkt wurde. Damit nachhaltige Erinnerungen neben Gedächtnis und digital auch real touchable bleiben, wurde extra der Schuhe Regenschutz absichtlich daheim vergessen. “Mal ganz ehrlich, wenn du die Bilder zb. vom letzten Jahr 2024 siehst, Schleswig-Holstein wohl als Regenregion gilt, du dies Jahr das Glück hast am Hackenpedder teilzunehmen und dann das ohne so ein ‚Pfütze im Schuh‘ Erlebnis, das geht doch nicht.” Das Gewicht solch kleiner Hunde Stoffwechselendprodukt Beutel für einigermaßen trockene Socken in den noch nassen Schuhen am nächsten Morgen – muss doch gerechtfertigt werden – oder?!

Niklas P. (Tag 2, KM305) Am zweiten Tag überraschte uns kurz vor Boizenburg ein heftiger Regenschauer in den Sanddünen. Jasper (mein Begleiter) und ich waren komplett durchnässt: feuchte Socken, tropfende Hackenpedder-Cap und nasse Klamotten. Zum Glück erinnerten wir uns an das Abrakadabra, ein kleines esoterisches Café in Boizenburg, das wir eine Woche zuvor auf einer eigenen Tour besucht hatten. Dort wollten wir uns aufwärmen – und wurden außergewöhnlich herzlich empfangen. Wir durften unsere Sachen in einer kleinen Dusche aufhängen, bekamen Handtücher, Decken, warmen Kaffee, etwas zu essen und sogar das Angebot, heiß zu duschen.





Jens F. (Tag 2, KM270) Moor irgendwo zwischen Zarrentin und Boizenburg. Der einzige Dauerregen während der gesamten Tour. Ich war total durchnässt, erschöpft und mir war kalt. Dann kam dieses Moor mit vielen Schiebepassagen. Ich wollte meinem Navi erst nicht trauen. In dem Moment wurde mir klar, worauf ich mich da eingelassen habe. Bis zum Ende am fünften Tag war ein Abbruch immer eine Option für mich. Aber genau so eine Challenge habe ich mir gewünscht. Umso glücklicher war ich im Ziel, es geschafft zu haben.

Etappe #3/25
Boizenburg – CP2 Wittenborn
🗺️ 107km, 🪨 47% Offroad
Hinter Boizenburg ging es steil hoch zum Checkpoint Harry, gefolgt von dem Fachwerkstädtchen Lauenburg, dessen verwinkelte Gassen und Kopfsteinpflaster ein charmantes Ambiente boten. Weiter führte die Route am „hohen Elbufer“ über rasante Gravel-Passagen und vorbei an einer verlassenen Bunkeranlage. Darauf folgte die naturbelassene Steueroase auch bekannt als der Sachsenwald. Hier säumten Wildschweinspuren die holprigen Pfade, die plötzlich zum Großensee führten – ein Ort mit zwei einladenden Badestellen, ideal, um sich für das Ahrensburger Schlosses oder den Barockpark in Jersbek wieder frisch zu machen. Von hier aus rollte es gemächlich weiter bis zum CP2 in Wittenborn am Mözener See.


Jan W. (Tag 3, KM313) Lauenburg: Kurze Eispause auf dem lokalen Marktplatz, dann weiter. Lauenburg ruft. Die lange Steigung hoch zum Checkpoint Harry, einem ehemaligen Grenzübergang, der bis vor ein paar Jahren noch ein Restaurant war. Im Anschluss dann die Achterbahn durch den Wald mit knackigem Auf und Nieder über Spurplattenwege. Jetzt wieder am Deich lang, wieder Schaf Viecher, allerdings die gute Aussicht, gleich die Elbe zu queren, durch die wunderschöne Innenstadt zu cruisen und im Anschluss die Hänge des Hohen Elbufers zu erklimmen. Und wie war das noch? Wenn wir hochfahren, fahren wir auch runter. Zart an der Bremse, hart am Gas, werden die angenehm breiten Waldwege hier Opfer unserer mittlerweile auf einem Hochsitz gastierenden Laune. > mehr auf speichenbruch.cc



Björn (Tag 2, KM350) Von allen Hackenpedders, die ich bisher kennenlernen oder zumindest kurz sprechen durfte, hat mich Tjarde am meisten beeindruckt. Bereits mehrfach war Tjarde 100-km-Touren gefahren, dann irgendwann den ersten 140er. Fazit: “Jetzt bin ich bereit für den Hackenpedder.” Gestern haute Tjarde dann 208 Kilometer raus und heute sollen es wieder über 200 Kilometer werden. Tjarde fährt den Shortcut, ich ab Montag die lange Runde – unsere Wege trennen sich also bald. > Mehr bei Björns-Komoot

Jan W. (Tag 3, KM369) Ahrensburg: Es ist Nachmittag, als wir den Großensee erreichen. Dieser lädt zwar ganz herzlich zum Baden ein, jedoch ist unser nächstes Ziel Ahrensburg, Foto Checkpoint am Schloss, Eis in der City, Fußbad im örtlichen Brunnen.
📸 Foto-Point #2
Schloss Ahrensburg






Björn (Tag 2, KM407) Gegen 20 Uhr und mit 200 Kilometern in den Beinen erreichen wir CP2 – den Jugendzeltplatz in Wittenborn. Der ist aus dem letzten Jahr in fabelhafter Erinnerung. Große Zelte mit 10 bis 14 Betten warten nur darauf, dass ein nasser, müder Körper endlich einen Schlafsack auf ihnen ausrollt. Jeder Gedanke an eine Weiterfahrt? Sofort gestrichen. Und dann biegt Alec ums Eck – Sympathieträger und Fahrradflüsterer vom Velo Center Kiel. Mit einem Inbusschlüssel richtet er mein Schaltauge nach Augenmaß. Schaltet zwar nicht 100 %, aber hey – 95 % reichen völlig. > Mehr bei Björns-Komoot
Axel K. (Tag 3, KM350) Am Montag wollte ich dann unbedingt bis zum CP2 in Wittenborn kommen. Da mein Partner aber durch den Gegenwind und die Krämpfe am ersten Tag leider an seine Grenzen kam, haben wir uns dann in Lauenburg getrennt. Unterwegs haben wir Michael getroffen, der dann mit mir auf die Reise ging – Gott sei Dank, denn in der Nacht hätte ich nur mit meiner Handy Taschenlampe den Weg im Wald nicht so gut gefunden. So kamen wir dann nachts um 1 Uhr nachts bei Nils in Wittenborn an, der uns noch zu rief bzw. mir per WhatsApp schrieb, dass wir zu weit gefahren sind. Wittenborn kannte ich bisher noch nicht und war so positiv überrascht! Ein sehr toller Platz.





CP2: Der zweite Checkpoint befand sich bei KM 407 beim Jugendzeltplatz Wittenborn. Hier wartete Nils mit einigen Freiwilligen und heißer Kartoffelsuppe. Der CP2 war von So. 11 Uhr bis Di. 14 Uhr besetzt. Während die Ersten schon am Sonntag gegen Mittag den CP2 erreichten, zeigte sich hier deutlich, wie weit sich das Feld auseinandergezogen hatte, denn die letzten kamen gute 48 Stunden später in Wittenborn an, um den zweiten Stempel zu kassieren.
Etappe #4/25
CP2 Wittenborn – Albersdorf
🗺️ 150km, 🪨 44% Offroad
Während die Ersten schon am Sonntag gegen Mittag den CP2 erreichten, zeigte sich hier bei KM407 deutlich, wie weit sich das Feld auseinander gezogen, denn die letzten kamen gute 48 Stunden später in Wittenborn an, um den zweiten Stempel zu kassieren.
Björn (Tag 2, KM407) Dritte gute Nachricht: Bereits um halb sechs lodert das Feuer, und Alex (beim Hanse Gravel 2024 kennengelernt) steht am CP2 – als Supporter! Und: Er kocht Kaffee für uns Hackenpedders. Liebe geht raus! Danke, Alex! > Mehr bei Björns-Komoot
Jan W. (Tag 4, KM407) Wittenborn: Ich wache erholt auf, Ganz im Gegenteil zu Conny. Sie steht vor mir, guckt mich an und behauptet allen Ernstes, dass Sie heute nach Hause fahren würde. “Is nich drin Conny, is nich drin!” Wir hatten uns vorher gesagt, dass wir das Ding zu Ende fahren und das werden wir auch. Kurze Neu-Organisaton – klären von Zielen für den Tag. Auch das gehört dazu. Der innere Schweinehund will an der einen oder anderen Stelle gezähmt werden. Hackenpedder heißt auch Community und Zusammenhalt. Wir lassen uns nicht im Stich. Somit steht der Plan nach kurzer Recherche. Wir fahren bis Burg in Dithmarschen. 130 km. Machbar, vor allem, wenn dort eine feste Bleibe auf uns wartet. Zwei Schlaffässer dürfen es sein. > mehr auf speichenbruch.cc


Mehr oder weniger frisch ging es weiter in den Segeberger Forst. Über perfekt rollende Gravel-Autobahnen führte die Strecke durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins, das mit seinen dichten Wäldern und Heidelbeersträuchern an Skandinavien erinnert. Die Route führte weiter gen Westen über gut asphaltierte Nebenstraßen bis zum Breitenburger Kanal, der von die meisten Teilnehmenden ganz unterschiedlich wahrgenommen wurde. Danach ging es südlich an Itzehoe vorbei zur größten Binnendüne des Bundeslandes – Nordoe.
Christian B. (Tag 2, KM410) Im Segeberger Forst bin ich gegen 20 Uhr auf einen umgefallenen Baum gestoßen. Ich wollte gerade das Rad vorbeischieben, da schauten mir zwei neugierige Wolfskinder in die Augen. Nach kurzer Schockstarre liefen dann 5 bis 6 junge Wölfe nach rechts und links in den Wald. Ich habe mich dann schnell aus dem Staub gemacht, bevor die Erziehungsberechtigten auftauchen.





Basti S. + Anne K. (Tag 2, KM400) An CP2 trennten Anne und ich uns: Einfach weil ich selber diesen “Alleine-Sein Modus” brauchte. Diese Mission startete ich um 21:30 Uhr und fuhr durch die Nacht durch tiefste Moore und Wälder – ich sang laut oder brüllte Dinge wie „Hey Bär, Yo Bär“ einfach weil am CP2 gesagt wurde, es wären Wildschweinrotten gesehen worden. Etwas doof, aber mir hat es extrem Sicherheit vermittelt. Ich fuhr NONSTOP bis Husum über knapp 250 Kilometer! So überwand ich die Schmerzen und die Zweifel, die 1000km Route nicht zu schaffen. In Husum angekommen entspannte ich und schlief endlich ein paar Stunden.
Jan W. (Tag 4, KM462) Kurz vor Breitenburg dann ein weiteres Highlight der Etappe. Der Breitenburger Kanal Seitenweg. Ein Höllenpfuhl aus hohem Gras, Mücken und Unebenheiten, welches sich auf knapp 5 Kilometern vor uns spurgerade gen Ahnungslosigkeit erstreckt. Wir sind nicht die Ersten hier, aber auch nicht die Letzten. Chris ist nur wenige Minuten vor uns da durch gebrettert und hat sich direkt mal den Segment KOM bei Strava geholt. Respekt, Diggi! > mehr auf speichenbruch.cc
Björn (Tag 3, KM463) Wir passieren ein altes Torfwerk und rollen dann entlang des Breitenburger Kanals. Eigentlich nur 4,5 km – aber die haben es in sich. Letztes Jahr war hier alles überflutet, das Gras so hoch, dass man den Pfad kaum sah. Heute: Sonne, Vogelgezwitscher, das Gras kürzer – aber der Track mitunter knüppelhart. Unsere Hinterteile bekommen ordentlich Feedback. Viele mögen diesen Abschnitt nicht. Ich liebe ihn. Die Stimmung ist so besonders. Für mich ein echtes Highlight des Hackenpedders – ein Kleinod der Strecken-Planer-Kunst. Wat den eenen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall. (Was für den einen eine Eule, ist für den anderen eine Nachtigall oder Der eine liebt’s, der andere leidet – ist eben Geschmackssache.) > Mehr bei Björns-Komoot

Stefan D. (Tag 3, KM478) Ein außerirdischer Trail Angel steht nachts um 1 Uhr in Kremperheide mit beleuchtetem Bauchladen und verführerischer Auslage. So attraktiv, da musste ich einfach anhalten und mir ein Getränk kaufen.
Bei Kremperheide gönnen wir uns beim Bäcker eine Pause. Ich staune! Großer Café Crema für 1,40? Das gibt’s noch? Björn

📸 Berno P. (Tag 2, KM478) ca. Bahrenfleth. So langsam ging die Sonne unter, meine Freundin hatte ich vor zwei Stunden verloren, sie musste sich mit irreparablen Mantel Schaden verabschieden und saß in der Bahn. Ich wusste noch nicht so richtig, was ich jetzt mit mir anfangen sollte. Aber erstmal brauchte ich auf jeden Fall einen netten Schlafplatz – gerne windgeschützt. Da tauchte ganz unerwartet ca. 50m links abseits der Route diese wunderbare Bushaltestelle auf – mit Sesseln und Tisch – wie ein Wohnzimmer. Der NDR war wohl auch mal da, zumindest hängen einige ältere eingerahmte Zeitungsartikel an der Wand.
Ab der Binnendüne Nordoe veränderte sich das Landschaftsbild von Schleswig-Holstein: Schafe, Windmühlen und Deiche tauchten vermehrt auf. Entlang der Stör führte die Route bis zur Elbe, und bei starkem Westwind mussten sich einige am Atomkraftwerk Brokdorf vorbei kämpfen. Es folgte der Nord-Ostsee-Kanal mit einer 24 Stunden Fähre – einige Teinehmer*innen strapazierten den Schlaf des Fahrpersonals erheblich.


📸 Foto-Point #3
Nord-Ostsee-Kanal
Mit einer kleinen Schleife über Burg in Dithmarschen gelangte man zurück zum Nord-Ostsee-Kanal. Kurz darauf, im Landesinneren, wartete ein überraschendes Highlight, das erstmal bezwungen werden musste, bevor die Gieselau dazu einlud, jedenfalls die Füsse wieder zu reinigen. Kurz vor Albersdorf lag noch ein wunderschöner Wildes-SH-Trekkingplatz.






Arne v. B. (Tag 3, KM500) Tag zwei brachte den Technik-GAU: Eine undichte Tasche im Regen ruinierte eine Powerbank und mein Netzteil. Stimmung: eher suboptimal. Ich war ernsthaft kurz davor, auf die kürzere Strecke zu wechseln. Zum Glück kamen aufmunternde Nachrichten von Freund:innen und Familie – die haben mich wieder auf Kurs gebracht. Die Suche nach einem neuen Netzteil war dann eine kleine Schnitzeljagd. Nach mehreren Fehlversuchen wurde ich in Heide – natürlich bei DM – fündig. Dafür verpasste ich zwar den Checkpoint bei Böttcher und einen Stempel, aber ehrlich gesagt – geschenkt! In Husum gönnte ich mir ein Zimmer, wusch mich und meine Klamotten, lud meine Technik und meine Nerven wieder auf.


Björn (Tag 3, KM513) Wir erreichen den Nord-Ostsee-Kanal. Fähre Kudensee. Dann: Kudensee, Kuden. In Kuden ein Schild: Schiethuus für Hackenpedders. Andrea erfährt, dass das freundliche Pärchen dort nicht nur ein WC, sondern auch Kaffee anbietet. Sie nutzt die Gelegenheit. Wir anderen rollen weiter. Tjarde fährt ebenfalls mit – sie hat inzwischen eine neue Begleitung gefunden (Name leider entfallen). > Mehr bei Björns-Komoot
Stefan W. (Tag 3, KM519) Nach jeweils zwei Tagen mit einer Übernachtung an einem Checkpoint und täglichen Distanzen über 200 km, die ich vorher noch nie an einem Tag gefahren bin, nahmen am dritten Tag die körperlichen Beschwerden, die sich schon zum Ende des zweiten Tages angekündigt haben, deutlich zu. Vor allem bremsten mich der wunde Hintern, Achillessehnenschmerzen, die allgemeine Erschöpfung und der Gegenwind entlang der Elbe deutlich aus. Auch traf ich keinen anderen Teilnehmer, der mein langsames Tempo teilte. So beschloss ich gegen 19 Uhr nach einem steilen Anstieg bereits die erste Wildes-SH Trekkinplatz in Kuden zu nutzen. Meine Entscheidung wurde gefestigt durch eine nutzbare Toilette um die Ecke und ein kaltes Bier direkt am Wegesrand (Trail Magic!!). Die Zweifel, so früh schon das Lager aufzuschlagen, waren verschwunden, als ich den Ausblick des Schlafplatzes entdeckte. Mit einer Sport-Zigi und dem Ausblick aufs morgige Ziel, konnte mich die nah gelegene Heuernte auch nicht mehr stören.




Jan W. (Tag 5, KM535) Also frisch geduscht zurück auf die Bikes und ab dafür. Empfangen werden wir dann mit frischem Kaffee und Toastbrot von Oli’s Oma. Ich liebe diese spontanen Begegnungen. So viel Herzlichkeit für eine Bande stinkender, tätowierter Menschen, die hier einfach mal kurz vorbeikommen. > mehr auf speichenbruch.cc
Etappe #5/25
Albersdorf – CP3 Kollund
🗺️ 205km, 🪨 24% Offroad
Während in Albersdorf die Teilnehmenden des SHORTCUTs in Richtung Kanal abbiegen mussten, führte die längere Route weiter nach Norden. Dieser Abschnitt zeichnet sich durch zahlreiche gut ausgebaute Wirtschaftswege aus. Zuerst fuhr man durch die Stadt Heide, holte sich den dritten Stempel bei Böttcher Bikes und überquerte dann die beeindruckende Eiderschleuse. Weiter ging es zum besonders liebevollbetriebenen Wildes-SH Trekkingplatz in Draage, wo einige sich über WC und Dusche erfreuten oder sogar im Bauwagen übernachten konnten. Kurz darauf durchstreifte man den kanal-reichen Ort Friedrichstadt, das den liebevollen Beinamen “little Amsterdam” trägt.





Björn (Tag 3, KM598) Kai überlegt, durchzufahren – evtl. nur ein Powernap in den frühen Morgenstunden, wenn er bereits Dänemark erreicht hat. Stephan, Mike, Andrea und ich favorisieren einen Trekkingplatz in Drage. Da waren wir letztes Jahr auch, mit Dach überm Kopf und Dusche/WC – klingt verlockend. Die letzten 20 Kilometer bis Drage: Kai und Stephan machen Tempo. Jetzt wird’s auch für mich zäh. Die Körner sind raus. Ich weiß: Für heute ist in Drage Ende Gelände. Auch Kai entscheidet sich um, nachdem er den Platz sieht – ein echtes Kleinod! Wir bestellen bei Lieferando Pasta. Die kommt nach 22 Uhr. Danach duschen, dann endlich Schlaf. Es wird Mitternacht, bis ich die Augen schließe und selig hinweg schlummere. > Mehr bei Björns-Komoot
Björn (Tag 3, KM620) Meine Gedanken kreisen fast ausschließlich um den Bäcker in Husum – das Tine-Café mit Blick aufs Hafenbecken. Keine 25 km trennen mich mehr von einem ordentlichen Frühstück. Ich kann den Kaffee schon riechen. Dort angekommen, bestellt Stephan Rührei mit Speck. Ich bin irritiert. Er ist doch Vegetarier. Letztes Jahr hat er das auch schon mal „vergessen“ – nach einem besonders fordernden Stück am Kanal, einsetzenden Gewitter und Unterschlupf unter dem Dach eines alten Torfwerks. Damals griff er am Limit zur Bifi Roll oder Carazza. Ist es wieder so weit? Nicht ganz. Der Speck wandert elegant auf Mikes Teller. > Mehr bei Björns-Komoot





Es folgte Husum. Die Route führte weiter über den Deich von Nordstrand – mit Asphalt unter den Reifen rollte es sich eigentlich aber je nach Tageszeit stand der Wind anders 😉 ABER niemand hat die Stranddusche genutzt. Nun kam ein Stück des technisch anspruchsvollen Ochsenweges, bis zum Ort Leck. Hier bot sich die letzte Versorgungsmöglichkeit, bevor es rüber nach Dänemark auf menschenleeren Landstraßen ging. Weiter durch Dschungel ähnliches Terrain, ohne dass man wirklich auf nennenswerte Zivilisation stieß und plötzlich an CP3 auftauchte – Naturunivers Kollund.
Resi & Tom (Tag 3, KM646) Der wohl schlimmste Abschnitt mit heftigem Gegenwind und richtig trister Aussicht auf das Wattenmeer. Auf dem Zwangss-Selfie (Foto-Pont) in Lüttmoorsiel sahen wir auch nicht mehr ganz frisch aus und wir waren heilfroh, als wir Richtung Landesinnere abgebogen sind.
📸 Foto-Point #4
Nordstrand Lüttmoorsiel






Björn (Tag 3, KM646) Über einen Damm geht’s mit kräftigem Nordseewind gen Nordstrand. Die Aussicht ist herrlich – endlose Weite! Und auch ein wenig Gegenwind. An der Lüttmoorsieler Lorenbahn befindet sich der nächste Foto-Point. Die 1934 eröffnete Bahn führt über den Lorendamm zur Hallig Nordstrandischmoor. Irgendwann dreht sich unsere Fahrtrichtung und der Wind schiebt uns plötzlich an – ein Geschenk des Nordens. Es folgen Ordelumer und Langenhorner Heide (schön!), dann ein Abschnitt des Ochsenweges im Langenberger Forst (auch schön!). Besonders begeistert dabei das leichte Gefälle – Sand-Surfen deluxe. > Mehr bei Björns-Komoot
Basti S. ohne Anne (Tag 5, KM650) Der nächste Tag Richtung CP3 in Kollund war ein einziger Krampf und Kampf. 135 Kilometer – alles tat weh, alles schrie “gib auf”, aber mein Wille, den letzten Stempel zu bekommen, trieb mich voran. Über unsere Funkgeräte hörte ich plötzlich Anne – war selbst gerade an CP3, während Sie die dänische Grenze überwand. Kurzer Schnack und Freude, denn Anne ist in ein paar Stunden auch am CP3. Aber Anne stürzte unterwegs noch ziemlich doll. Das Rad war teilweise defekt und Anne hatte Schmerzen. Ich wartete – endlich Wiedervereinigung.
Marie S. (Tag 3, KM670) Der Trekkingplatz in Leck nach 280 Kilometern war der feste Fokus. Nachdem wir in der Dunkelheit schon alle Schafe auf dem Deich aufgescheucht hatten – war die Luft raus – haben wir uns alle das Ziel gesehnt. Umso schöner war es, als schon nach 268 Kilometern diese Schutzhütte völlig unerwartet am Straßenrand erschien. Es hat uns gezeigt, dass alles zur richtigen Zeit kommt und es sich immer lohnt, die Augen offen zu halten.

Etappe #6/25
Kollund – Rendsburg
🗺️ 143km, 🪨 33% Offroad
CP3: Der dritte Checkpoint befand sich bei KM 754 bei den Naturunivers Sheltern von Kollund. Hier warteten einige Freiwillige, denn er war von Mo. 17 Uhr bis Fr. 10 Uhr besetzt. Hier war das Teilnehmer*innen Feld am weitesten auseinander gezogen, sodass der Checkpoint über drei Tage besetzt wurde.





Von CP3 aus führte die Route zunächst über ein paar richtig steile Rampen und eine Fußgängerbrücke brachte die Teilnehmenden zurück nach Deutschland. Von Flensburg aus ging es über frisch asphaltierte und verlassene Landstraßen Richtung Osten. Die Route passierte den Wildes-SH-Platz, Husby und den Winderatter See, bis sie schließlich den malerischen Wildes SH Platz Koppelheck erreichte, der mit einem beeindruckenden Meerblick überraschte. Weiter entlang des Wassers ging es nach Gelting und dann rasch in den von Fischerei geprägten Ort Kappeln.
📸 Foto-Point #5
Grenze Schusterkate
Irgendwie ein magischer Ort auf der Hackenpedder Route. Die Schusterkate ist der einzige Grenzübergang zwischen Deutschland und Dänemark, den man nur zu Fuß oder mit dem Rad nutzen kann.






Björn (Tag4, KM820) „Willst du dir nichts zu essen holen?“ – „McDonald’s ist ein Restaurant, ich lasse mir das Essen bringen.“ Ich habe mit der App bestellt. Das kann ich inzwischen recht schnell. Kaum gesagt, wird mein Menü auch schon serviert. Mikes Blick sagt: Dat ist ein Fixen Dutt (Das ist ein pfiffiger Jung). Wir sind gleichzeitig fertig mit Schnabulieren. > Mehr bei Björns-Komoot


Kai A. (Tag 3, KM870) Am dritten Tag hatte ich bereits 270 Kilometer in den Beinen und war den ganzen Tag gemeinsam mit Björn, Stephan und Mike unterwegs. An CP3 stieß Robin zu uns, und als Gruppe kamen wir wirklich gut voran. Nach einem letzten Verpflegung-Stopp beim großen “M” in Kappeln, bei dem wir uns mit Pommes die Bäuche füllten, trennten sich unsere Wege ein wenig. Björn und Stephan ließen sich zurückfallen, um ihr eigenes Tempo weiterzufahren. Robin, Mike und ich fuhren voraus. Nachdem wir die Singletrails an der Schlei hinter uns gelassen hatten und noch ein Stück in die Dunkelheit hinein weitergefahren waren, begaben wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Übernachtungsmöglichkeit.





Ab hier folgten abwechslungsreiche Singletrails und breite Wirtschaftswege entlang der Schlei. Der größte Fjord Deutschlands wird gesäumt von traditionellen Reetdachhäusern und zahlreichen kleinen Badestellen. In Weseby verließ die Route die Schlei und nahm Kurs auf die Hüttener Berge – ein wahres MTB-Eldorado. Hier wurde heimlich geschoben! Anschließend ging es rund um den Bistensee und ein Stück über den sandigen Ochsenweg, bevor die Etappe an Rendsburg vorbeiführte und in Fockbek endete.





Björn (Tag4, KM835) Die Schleiufer-Passage ist ein Träumchen. Warmes Licht, tiefstehende Sonne. Glücksgefühle. Cola und Ayran in Fleckeby. Dann Hüttener Berge, Brekendorfer Forst, Naturschutzgebiet Sorgwohld. Die Nacht bricht herein – und ich liebe jede Minute, jede Sekunde. Früher fand ich Nachtfahrten im Wald ein klein wenig gruselig. Und inzwischen einfach nur schön. (Außer ich finde im Dunkeln den Track nicht). > Mehr bei Björns-Komoot
Kai A. (Tag 3, KM 870) Irgendwann entdeckten wir am Wegesrand eine Vogelbeobachtungshütte. Die Hütte weckte Erinnerungen an das vergangene Jahr, als ich mich dort bei einem Platzregen untergestellt hatte und von der Aussicht überwältigt war. Einziger Haken: Mit einer Grundfläche von etwa 1,2 mal 2,5 Metern war die Hütte eigentlich nicht für drei Personen geeignet. Zum Glück spannte Mike seine Hängematte, sodass Robin und ich uns auf dem Boden ausbreiten konnten, während Mike über uns schwebte.





Michael T. (KM 857) Feuerstelle Zeltplatz Waldjugend. Um ca 23 Uhr erreichten wir nach dem Passieren des Schleif-Ufers diesen Platz. Ich habe mich sehr darüber gefreut, mal nicht das Zelt aufbauen zu müssen – die Nacht war kurz, aber gut – nachdem wir 4.30 Uhr aufgestanden sind, ging es direkt zum Frühstück in Fleckeby zum Bäcker.
Etappe #7/25
Rendsburg – Kiel
🗺️ 95km, 🪨 30% Offroad
Mitten auf einer Fußgängerbrücke musste die letzte GPX-Datei ins Navi geladen werden. Mental konnte man sich kurz auf das Ende der Tour freuen und auch auf den folgenden 10 Kilometern entlang des Nord-Ostsee-Kanals blieb genug Zeit zum Nachdenken. Die 24/7-Fähre bei Breiholz brachte einen nicht immer sofort auf die andere Seite!? Es ging danach weiter durch dichte Wälder und über asphaltierte Wege in Richtung Hohenwestedt. Hier lag wohl der letzte Verpflegungs-Stopp, bevor der Boxberg (77 m), umgeben von Heidelandschaft, die Ankunft der nächsten Schotter-Wald-Autobahnen signalisierte. Über Blumenthal rollte man entspannt weiter Richtung Kiel, mit der letzten Gelegenheit, im großen Schierensee zu baden.
Björn (Tag4, KM920) Breiholz-Fähre. Ich sehe sie gerade noch wegfahren. Dann: nichts – Gar nichts. Ich betätige den Fähr-Ruf – Nichts. Ich klingel – 20 bis 30 Mal. Leuchte mit der Lupine rüber. Esse was. Ziehe mich warm an. Es ist halb zwei. Keine Reaktion. Der Fährmann hat keinen Bock mehr. Gerade will ich den Schlafsack auspacken (obwohl ich nicht mal müde bin), da gehen drüben die Lichter an. Der Diesel röhrt los. Der Fährmann hat fertig – was auch immer es war. > Mehr bei Björns-Komoot
📸 Foto-Point #6
Aukrug Boxberg






Björn (Tag4, KM970) 30 km vor dem Ziel: Option für eine ARAL-Tanke in Dätgen. Stefan will hin. Ich muss erstmal Racemap checken. Es war ganz sicher nicht mein Ziel, vor meinen Weggefährten in Kiel anzukommen. Doch nachdem ich gestern gnadenlos abgehängt worden bin 😉 und sich jetzt die einzigartige Möglichkeit bietet, meinen ursprünglich hinter Kappeln herausgefahrenen Vorsprung ins Ziel zu retten… Ja, da kann ich nicht ausschließen, dass dieser unverschämte und eigentlich mir abwegige Gedanke, vor ihnen anzukommen, sich so ein gaaanz klein wenig in den Vordergrund drängt und sich frech neben mein eigentliches Ziel setzt: einfach mal eine Nacht durchzufahren und 400km in one go zu machen. > Mehr bei Björns-Komoot

Axel K. (Tag 4, KM560) Von Dienstag auf Mittwoch habe ich auf der nördlichen Seite des Nord-Ostsee-Kanals kurz vor der Fähre nach Oldenbüttel mein Zelt aufgeschlagen. Der Weg war ziemlich anstrengend, da alle 5-10 cm dicken Wurzeln unter der Grasnarbe versteckt waren. Dann fand ich linker Hand plötzlich eine kleine Lichtung mit 3 Bänken drauf. Dazwischen passte mein Zelt perfekt und ich hatte eine perfekte Nacht in der Natur mit vielen Tiergeräuschen. Einfach herrlich!
Jan W. (Tag 5, KM602) Mit dieser Nachricht im Herzen kurbeln wir weiter Richtung Boxberg. Der letzte Fotopoint der Route. Da allerdings der Hunger schon wieder zuschlägt und wir noch genug Zeit haben, gönnen wir uns beim dortigen Rentnertreff erstmal ein schönes Mittagessen und verzerren so das Ergebnis des Uphill Segments auf lockere 1,5 Stunden mit einer wahnsinnigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 0,5 Stundenkilometern. Totally worth it! > mehr auf speichenbruch.cc








Marie S. (Tag 5, KM1000) Für uns war klar, dass wir zu zweit als Team MaJa an den Start gehen und ins Ziel fahren werden. Umso schöner war es ohne Druck weiteren Zuwachs in unser Team mit aufzunehmen, zwischenzeitlich mit Tim und Robin zu fahren und zum Schluss gemeinsam mit Tim ins Ziel zu fahren.
Martin B. Vorher sind meine Tochter (30) und ich (61) noch nie so lange Strecken gefahren. Ihr MTB haben wir sogar erst im Januar gekauft, nachdem wir noch Plätze beim Hackenpedder ergattern konnten. Auf den 2000km Trainingsfahrten haben wir erlebt, wie viele tolle, schöne Wege es doch direkt vor der Haustür gibt. Für uns war der Hackenpedder eine Herausforderung und ein fantastisches Vater-Tochter-Erlebnis. Wir passen leistungstechnisch perfekt zusammen, alle meine Navigationsfehler wurden vergeben und es gab trotz der Schmerzen nie einen Gedanken ans Aufgeben, auch wenn uns wie auf dem Bild z.B. der Wind auf dem Nordstrand ganz schön zu schaffen machte.


Stefan R. (Tag 4, KM 660) Etwas mehr als drei Tage nach dem Start sitze ich im Ziel in der Alten Mu: letzter Stempel! Geplant waren 1000 km, doch mein Verdauungstrakt machte mir bei der Hitze einen Strich durch die Rechnung. Alles, was ich sonst auf dem Rad vertrage, führte zu Bauchkrämpfen; am Ende gingen nur noch Wasser und Cola. Schweren Herzens bog ich deshalb auf den Shortcut ab. Trotzdem sitze ich glücklich und zufrieden im Ziel und stelle fest, wie einfach die letzten drei Tage trotz aller Beschwerden waren. Einfach, weil alles auf das Wesentliche reduziert war: viel Stille, tolle Landschaften, Gedanken treiben lassen, kaum Social Media, keine Nachrichten – nur Radeln, kurze Schnacks unterwegs und das Planen des nächsten Versorgungs-Stopps oder Schlafplatzes. Das Leben kann so einfach sein.
Danke für die tolle Auszeit vom alltäglichen Wahnsinn! Stefan W.






Jan W. (Tag 5, KM660) Asphalt-Achterbahn, die letzte Wald-Meter und dann hat uns die Landeshauptstadt wieder. Wir brennen durch, leisten uns einen letzten Zielsprint und biegen verdammt glücklich und zufrieden auf die Auffahrt der “Alten Mu” ein — Zielfoto, Eis, Limo, Glückseligkeit! Für mich bedeutet diese Zieldurchfahrt, eine seit zwei Jahren offene Rechnung endlich abbezahlt zu haben. Und auch wenn ich in diesem Moment stolz wie Bolle bin und erstmal darauf klarkommen möchte, dass ich mein Ziel – auch Dank Conny und Chris – so richtig entspannt und mit Wonne erreicht habe. > mehr auf speichenbruch.cc
Rainer B. Es ist das erste Ultra-Event, das ich gefinished habe. Das habe ich zu einem großen Teil auch Mitfahrenden zu verdanken, an die ich mich anhängen durfte. Die Erfahrung, dass ein solches Event, deutlich leichter durchzustehen ist (Pace, Depression, Bummeln, Pannen), wenn man zusammen fährt, war für mich sehr eindrücklich. Die Community-Erfahrung wird mir nachhaltig im Hinterkopf bleiben.





93 Set-Ups und ihre Geschichten!
Über 90 Teilnehmende sind @Biketourglobals Aufruf gefolgt und haben Bilder und Informationen über ihre Bikes, die Ausstattung, Taschen sowie Ausrüstung gegeben.
Diese Infos sind vor allem für alle interessant, die vielleicht im nächsten Jahr das Hackenpedder fahren möchten und sich fragen, was für ein Fahrrad sich da anbietet und welche Ausrüstung sind bewährt hat. Oder einfach für alle die Bike-Nerds da draußen, die Spaß an den ganzen Setups haben.



Frauen/FLINTA* Personen
Im Radsport sind Frauen/FLINTA Personen, leider oft noch in der Unterzahl. Beim Hackenpedder soll das anders werden – deshalb wurden alle Teilnehmerinnen aus den letzten Jahren gebeten, zu berichten, wie ihre wilde Fahrt beim Hackenpedder oder Shelter Attack war.
Der verlinkte Beitrag soll Weiteren mut machen, vielleicht das nächstes Mal auch dabei zu sein!


Finisher 2025
Von den 160 Startenden haben 120 die beiden Routen bis ins Ziel zurück nach Kiel geschafft. Leider mussten auch 40 Personen abbrechen, die Gründe waren meist körperliche Beschwerden, in diesem Jahr lag es weniger am Material. 🏳️🌈 Insgesamt waren 47 Frauen/FLINTA* Personen am Start (ca. 29%).
Auf der 1000km Route starteten 92 Personen und 65 kamen wieder heil im Ziel an. Der SHORTCUT hatte 68 am Start, wovon 55 wieder erfolgreich in Kiel landeten.
🔀 In Albersdorf war es möglich die Routen zu wechseln. So fühlten sich 3 doch fitter und stiegen von 660km auf 1000km um und 13 entschieden sich von 1000km auf 660km zu wechseln.
> 1000km Finisher Liste
> 660km SHORTCUT Finisher Liste
> Abbruch-DNF Liste
1000km Route
👥 Team, 🔀 Routenwechsel (660 gestartet)
| # | Name | Zeit |
| 1 | Kevin E. | 2T 23h 09m |
| 2 | 👥 Friedhelm & Leo | 3T 00h 29m |
| 4 | Jannis R. | 3T 02h 05m |
| 5 | Veit W. | 3T 04h 10m |
| 6 | Berno P. | 3T 05h 52m |
| 7 | Fabian L. | 3T 06h 03m |
| 8 | Alexander B. | 3T 06h 15m |
| 9 | Jan B. | 3T 07h 53m |
| 10 | André S. | 3T 09h 47m |
| 11 | Marvin W. | 3T 11h 19m |
| 12 | Christian B. | 3T 11h 57m |
| 13 | Florian S. | 3T 12h 35m |
| 14 | Ole G. | 3T 13h 13m |
| 15 | Benedict G. | 3T 16h 12m |
| 16 | Dennis W. | 3T 16h 36m |
| 17 | Svea P. | 3T 17h 02m |
| 18 | Oliver P. | 3T 17h 02m |
| 19 | Björn R. 🔀 | 3T 22h 29m |
| 20 | Stefan D. | 3T 22h 32m |
| 21 | Stephan B. | 3T 23h 46m |
| 22 | Robin F. | 4T 02h 49m |
| 23 | Mike S. | 4T 03h 07m |
| 24 | Kai A. | 4T 03h 29m |
| 25 | 👥 Resi & Tom | 4T 03h 40m |
| 27 | 👥 Marie & Jakob | 4T 07h 21m |
| 29 | Tim S. | 4T 07h 21m |
| 30 | Alec D. | 4T 07h 21m |
| 31 | Raul C. | 4T 07h 21m |
| 32 | Neele K. | 4T 07h 21m |
| 33 | Jens B. | 4T 12h 16m |
| 34 | Arne v. B. | 4T 12h 45m |
| 35 | Johannes J. | 4T 12h 45m |
| 36 | Janina C. | 4T 13h 21m |
| 37 | Andrea H. | 4T 13h 21m |
| 38 | Carsten R. | 4T 14h 28m |
| 39 | Sebastina B. | 4T 23h 46m |
| 40 | 👥 Stephan & Joachim | 5T 03h 33m |
| 42 | 👥 Daniel & Eugen | 5T 05h 15m |
| 44 | Kiki R. | 5T 06h 39m |
| 45 | Michael T. | 5T 06h 39m |
| 46 | Nadja Z. 🔀 | 5T 07h 29m |
| 47 | Rilana K. | 5T 07h 29m |
| 48 | 👥 Magyar & Gabriella | 5T 08h 30m |
| 50 | Jens F. | 5T 09h 55m |
| 51 | David Z. 🔀 | 5T 09h 57m |
| 52 | Leonie S. | 5T 10h 18m |
| 53 | Sven T. | 5T 10h 39m |
| 54 | 👥 Cornelia & Andreas | 5T 13h 00m |
| 56 | Basti S. | 6T 02h 10m |
| 57 | Anne K. | 6T 02h 10m |
| 58 | Holger S. | 6T 04h 45m |
| 59 | Jens Boe. | 6T 04h 45m |
| 60 | Johannes & Adriane | 6T 06h 50m |
| 62 | Carsten & Dirk | 6T 06h 50m |
| 65 | Saskia & Martin | 7T 07h 29m |
660km SHORTCUT
👥 Team, 🔀 Routenwechsel (1000km gestartet)
| # | Name | Zeit |
| 1 | Jan J. | 1T 14h 26m |
| 2 | Florian B. | 1T 19h 47m |
| 3 | Arne B. 🔀 | 2T 08h 43m |
| 4 | Timon S. | 2T 08h 43m |
| 5 | Felix V. | 2T 10h 10m |
| 6 | Laurens S. | 2T 12h 53m |
| 7 | Ragna R. | 2T 14h 13m |
| 8 | Tjarde K. | 2T 14h 13m |
| 9 | Ole S. | 2T 14h 13m |
| 10 | Stefan R. 🔀 | 3T 02h 38m |
| 11 | 👥 Kerstin & Jens | 3T 04h 02m |
| 13 | Jasper S. | 3T 04h 50m |
| 14 | Soeren T. | 3T 04h 50m |
| 15 | Michael K. | 3T 05h 01m |
| 16 | Sebastian G. | 3T 05h 20m |
| 17 | Matthias S. | 3T 06h 00m |
| 18 | Stefan W. | 3T 07h 37m |
| 19 | Christopher L. 🔀 | 3T 09h 42m |
| 20 | Sebastian B. 🔀 | 3T 09h 42m |
| 21 | 👥 Thomas & Marko | 3T 09h 56m |
| 23 | 👯♂️ Fridolin & Immanuel (Tandem) | 3T 10h 17m |
| 25 | Jens P. 🔀 | 3T 11h 34m |
| 26 | Mario K. | 3T 11h 34m |
| 27 | Katharina B. | 3T 11h 34m |
| 28 | Femke S. | 3T 11h 34m |
| 29 | Paul B. | 3T 11h 57m |
| 30 | Constantin B. | 3T 11h 57m |
| 31 | Claus E. 🔀 | 3T 16h 00m |
| 32 | Jan A. | 3T 23h 44m |
| 33 | Björn B. | 3T 23h 44m |
| 34 | Christian S. | 3T 23h 44m |
| 35 | Axel K. | 4T 02h 41m |
| 36 | Rainer B. | 4T 03h 21m |
| 37 | Marius v.F. 🔀 | 4T 03h 34m |
| 38 | Jörg H. | 4T 03h 47m |
| 39 | Jessica B. | 4T 05h 30m |
| 40 | Lisa S. | 4T 05h 30m |
| 41 | Sebastian H. 🔀 | 4T 05h 40m |
| 42 | Sascha G. 🔀 | 4T 05h 40m |
| 43 | Martin W. 🔀 | 4T 05h 40m |
| 44 | Michael H. | 4T 07h 13m |
| 45 | Manuela H. | 4T 07h 13m |
| 46 | Janna S. | 4T 07h 59m |
| 47 | 👥 Jan & Conny | 4T 07h 59m |
| 49 | Oliver S. | 4T 07h 59m |
| 50 | Chris S. | 4T 08h 13m |
| 51 | Reinhard G. | 4T 09h 04m |
| 52 | Rainer S. 🔀 | 4T 09h 56m |
| 53 | Silke W. 🔀 | 5T 05h 25m |
| 54 | Renée Claude S. | 5T 08h 01m |
| 55 | Tillman K. 🔀 | 5T 09h 01m |
Abbruch, DNF
Leider gehören auch Pannen und sonstige Beschwerden zu solch einer Veranstaltung. Und meist ist das sogar noch interessanter, als eine Ziel-Zeitangabe. In diesem Jahr war vermutlich die Hitze am ersten Tag ausschlaggebend für mehr gesundheitliche Ursachen, als Pannen.
| Name | KM/Tag | Ursache |
| Lucas G. | 14.6. | Danke! |
| Norman S. | 70 | Rückenschmerzen |
| Jan S. | 121 | Erkältung |
| Björn F. | 123 | Wetter, Wundgescheuert |
| Sven J. | 130 | Riss in der Felge |
| Linus R. | 188 | Hitze |
| Martin Schropp | 15.6 | Gesundheitliche Probleme |
| Lasse P. | 250 | nicht fit, kaputt |
| Karen J. | 15.6 | Team Aufgabe |
| Henning J. | 15.6 | Team Aufgabe |
| Malte B. | 15.6 | Team Aufgabe |
| Kai S. | 200 | Körper sagt Nein! |
| Sven K. | 277 | Technischer Defekt |
| Wibke S. | 320 | Zeitmangel |
| Jonas F. | 362 | Zeitmangel |
| Ann-Kathrin B. | 435 | Schaden am Mantel |
| Daniel F. | 407 | keine Angabe |
| Stefan K. | 15.6 | Körper erschöpft |
| Jasper K. | 407 | Sitzbeschwerden, taube Hände |
| Nils S. | 365 | Rahmenbruch |
| Yona K. | 270 | Reifenpannse, Hungerast |
| Kine Y. | 270 | Höhenmeter, Hungerast |
| Riccardo W. | 428 | Pannen, Knie, mental |
| Vivien P. | 280 | keine Angaben |
| Martin J. | 16.6. | diverse Schmerzen |
| Kai T. | 477 | Sitzbeschwerden |
| Callum R. | 16.6. | Achilles |
| Marco F. | 360 | Gesundheit, Krämpfe |
| Franziska & Marco | 323 | Gesundheit |
| Nadine N. | 407 | Allergie, Knie |
| Anna B. | 17.6. | Sturz, offene Wunde |
| Michael S. | 585 | Zeitmangel, defekte Pumpe |
| Lilli S. | 450 | Zerrung, Knie |
| Anka J. | 450 | Teamentscheidung |
| Daniela R. | 541 | körperliche Beschwerden |
| Niklas P. | 760 | Erkältung |
| Philipp M. | 580 | Erschöpfung |
| Wolf Torben R. | 19.6. | Fieber |
| Felix K. | 780 | Schaltung defekt |
Zugabe
Hier noch ein paar weitere Informationen über Spenden, Roadbook, Media-Crew, Stempelkarte und das Live-Tracking.
Unkosten und Spenden
Dieses Jahr konnten wir 3.500,00 € an die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein spenden. Neben dem Anteil aus den Unkostenbeiträgen, hat Böttcher Fahrräder GmbH (Secret Snack Checkpoint) zusätzlich 500,00 € gespendet.
Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme ist freiwillig und wird von den Teilnehmer:innen selbst festgelegt. Er diente dazu, die Kosten rund um das Event zu decken. Grundsätzlich wird Gesamtsumme auf drei wichtige Posten verteilt: ca. ein Drittel für die Checkpoints, ein Drittel für das Media-Team und ein Drittel für die Spende an die Stiftung Naturschutz. Die Stiftung Naturschutz kümmert sich nämlich u. a. um die ca. 35 kostenlosen Trekkingplätze in Schleswig-Holstein, wovon mehr als 25 direkt an der Route liegen.
Link: Zur Meldung der Stiftung Naturschutz


Wenn ihr euch über die Unkostenbeiträge des Hackenpedders interessiert, schaut mal hier.
Route, Roadbook 2025
In 2025 führte die Route mit dem Uhrzeigersinn. Zunächst in den Süden, über Lübeck bis zur Elbe, dann oberhalb um Hamburg rum zur Westküste. Von da über die Nordschleife über Dänemark, zurück nach Kiel.
Media Crew
Ich bin froh, mit Gunnar Dethlefsen und Johann Kristan zwei Bikepacking-Freunde zu haben, die ihre Leidenschaft gerne mit der Kamera begleiten. Beim Hackenpedder haben sie sich ausnahmsweise ins Auto gesetzt, um die Geschichten vom Wegesrand in Video- und Fotomaterial zu verwandeln. Stay tuned!


Live Tracking
Während der Veranstaltung wurden die Live-Standort der Teilnehmenden auf einer Karte geteilt. So fühlte man sich etwas sicherer und das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt. Ermöglicht wurde dies durch die App Racemap und etwas mehr Akkuleistung durch eine Powerbank. > Einen interaktiven Rückblick des Trackings könnt ihr euch hier anschauen.

Supporter 2025
unterstützt von: Stevens Bikes & veloCenter & Seeberger





