
🏳️🌈 Frauen/FLINTA* Personen beim Hackenpedder
Im Radsport sind Frauen/FLINTA* Personen, leider oft noch in der Unterzahl. Beim Hackenpedder soll das anders werden – idealerweise 50/50 im Verhältnis zu Männern. Das Ganze hat den einfachen Grund, dass es bunt und divers schöner ist!
> Was berichten Teilnehmerinnen?
> Wieso Einsteigerin-freundlich?
> Übersicht Anteil Frauen/Flinta*
Mit diesem Beitrag sollen eure Stimmen Einblicke in die Events geben! Deshalb wurden alle Teilnehmerinnen aus den letzten Jahren gebeten, zu berichten, wie ihre wilde Fahrt beim Hackenpedder oder Shelter Attack war.
(*Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen)
Eure Stimme, eure Berichte

Ann 🗺️ Hackenpedder
„Schleswig-Holstein kann mehr als nur Acker und zwei Meere!“ — Moin, ich bin Ann aus Hamburg.
🗺️ Hackenpedder ist für mich ein Abenteuer, ein Urlaub und eine sportliche Challenge zugleich – und das sogar alles direkt vor der Haustür. Ich fahre seit knapp 2,5 Jahren intensiver Rad und war hier mit meinem Canyon Grizl unterwegs. ⛺️ Übernachtet habe ich ohne Zelt, nur im Schlafsack, entweder im Shelter, in der Bushaltestelle oder auch auf Campingplätzen.
✨ „Mein Highlight war es, nachts durch den Segeberger Forst zu rauschen!”
ℹ️ Ich fand es sehr geeignet für Einsteigerinnen, weil mir die Organisation der Strecke und Verpflegung größtenteils durch ein perfekt ausgearbeitetes Roadbook von Nils erleichtert hat.

Nadja 🗺️ Hackenpedder
⛺️ „Weil ich die Hälfte meines Zeltes vergessen hatte, habe ich unter freiem Himmel oder in Schutzhütten geschlafen.”
🙋🏼♀️ Ich bin Nadja aus Wolfenbüttel, 52 Jahre jung, fahre seit 2020 intensiver Rad und habe dann auch recht bald meine Leidenschaft für längere Distanzen und Bikepacking mit meinem Canyon Grizl entdeckt. Mein erstes Bikepacking-Event war 2024 der BUB vom Steppenwolf, wo ich auch auf die Hackenpedder-Crew gestoßen bin und direkt Lust auf das nächste Event bekommen habe.
🗺️ Hackenpedder ist für mich Abenteuer, pure Freude am Draußensein, Urlaub für den Kopf und vor allem ein Haufen toller Gleichgesinnter und neuer FreundInnen. In Schleswig-Holstein habe ich mal ein paar Jahre gelebt, habe die schönsten Ecken aber erst jetzt auf dem Fahrrad richtig kennen und lieben gelernt.
ℹ️ Für mich war es Einsteigerinnen-freundlich, weil man nie alleine unterwegs sein musste, wenn man es nicht wollte und man auch durch die WhatsApp-Community hatte man immer Anschluss, selbst wenn niemand direkt in der Nähe war. Außerdem baut Nils einfach das weltbeste Roadbook mit allen wichtigen Infos, sodass man eigentlich nur noch losfahren braucht. 🫶🏻
✨ Mein Highlight war das Dotwatcher-Pärchen, das auf Nordstrand ( … brutaler Gegenwind!) mit ihrem Bulli an der Straße – und mit Snickers und Bananen gewunken hat – Trail Magic 1.0 🪄 Eine Nacht wurde uns sogar ein Bett von einem netten Paar in ihrem riesigen, alten Haus angeboten – Trail Magic 2.0 🪄
🫵 Ich mag die Bikepacking Community im Norden so gerne, weil einfach – ohne viel Schnack – alle willkommen sind und man immer ähnlich verrückte Menschen trifft, mit denen man eine gute Zeit haben kann.

Svea 🗺️ Hackenpedder
🙋🏼♀️ Ich bin Svea, 26 Jahre, lebe in Kiel und bin Fernmitglied beim RSV Steppenwolf. Ich habe im ersten Jahr den Hackenpedder auf meinem Stahlrad mit 30mm schmalen Reifen absolviert und bin jetzt aus Bequemlichkeit auf das Dankward Flex umgestiegen. Sowohl 2024 als auch 2025 bin ich die 1000 km Route gefahren.
🗺️ Hackenpedder ist für mich eine tolle Möglichkeit, meine Heimat super intensiv zu erleben und durch mein etwas schnelleres Fahren – nur im Vorbeifliegen zu sehen. Ein wunderschönes Event, bei dem ich auf der letzten Etappe ganz viele liebe Menschen getroffen habe.
ℹ️ Für mich war es einsteigerinnen-freundlich, weil immer die Möglichkeit besteht, an Checkpoints oder Wildes-SH Trekkingplätzen zu übernachten. Außerdem sind viele auf der Route unterwegs, dass man immer wieder Andere trifft und über eine interne WhatsApp-Gruppe kann man kontakt zu vielen Teilnehmer*innen halten. Dabei ist besonders die exkl. FLINTA WhatsApp-Gruppe hervorzuheben!
⛺️ Übernachtet habe ich im letzten Shelter in Dänemark, bei Böttcher in der E-Bike Garage, am Checkpoint 2 und in einer Bushaltestelle.
🐑 Schleswig-Holstein ist nicht nur flach, hat nicht nur Deiche und Schafe, sondern auch hat Berge, Wälder und viele tolle Radfahrer*innen.
✨ Mein Highlight war, dass mir Abends im Segeberger Forst ein anderer Teilnehmer, der schneller vor mir fuhr, angeboten hat, ich könnte ihn immer anrufen, wenn mir im Wald was passieren sollte. Ich habe fast geweint.
🤷♀️ Egal ob schnell oder gemütlich, auf der Route oder am Wegesrand wird immer wer anzutreffen sein. Ich bin alleine gestartet und dann doch nur 300km alleine gefahren.

Vivien 🗺️ Hackenpedder
„Ich hasse Sand!“ Vivien aka Hardgas.
🗺️ Hackenpedder ist für mich ein Abenteuer und eine Herausforderung, wo man über sich hinaus wachsen kann. Schleswig-Holstein ist meine Heimat und ich kann jedes Mal etwas Neues finden. ⛺️ Übernachtet habe ich in meiner Hängematte oder einfach auf dem Tarp.
✨ „Mein Highlight war der Streckenabschnitt an den ehemaligen Ost-West -Grenze.“
🙋🏼♀️ Ich komme aus Norderstedt, fahre seit 2022 regelmäßig auf meinen BH Bikes Gravel 2.0

Marie 🗺️ Hackenpedder
✨ „Geliebt habe ich die nächtlichen Fahrten an der Schlei und auf dem Deich.“ Moin, ich bin Marie aus Kiel!
🗺️ Hackenpedder ist für mich Freiheit, eine herzliche Gemeinschaft und die Chance, Grenzen zu testen und dabei Schleswig-Holstein kennenzulernen. Das nördlichste Bundesland kann so schön sein und gleichzeitig gibt es viel zu verfluchen.
🤷♀️ „Zuletzt bedeutet Hackenpedder für mich ständig Hunger zu haben.“
⛺️ Ich fand es wirklich geeignet für Einsteigerinnen, weil es die Möglichkeit gibt, an Community-Checkpoints oder in Sheltern zu übernachten. Ich selbst habe ganz unterschiedlich übernachtet: Von Bushaltestellen über Wildes-SH Trekkingplätze bis hin zu Community Checkpoints war alles dabei. Ich selbst fahre seit 2020 aktiv Rad. Beim Hackenpedder war ich mit meinem Canyon Grizl unterwegs.
🫵 „Traut euch, ihr werdet es nicht bereuen!“

Leonie 🗺️ Hackenpedder & 🇩🇰 Shelter Attack
„Manchmal lohnt sich der extrem schlecht befahrbare Nils Spezial Weg – manchmal ist er einfach nur spezial!“ – Leonie aus Hamburg.
🙋🏼♀️ Eigentlich fahre ich schon immer Rad, seit 2 bis 3 Jahren aber sportlicher, intensiver mit mehr Kilometern – seit 2025 sogar Bikepacking.
🗺️ Hackenpedder ist für mich eine Möglichkeit, Norddeutschland zu entdecken und zu merken, was man mit eigener Muskelkraft alles erreichen kann! Schleswig-Holstein ist unglaublich schön, man muss nur mit dem Rad unterwegs sein, um die ultimative Freiheit zu erfahren und Orte zu finden, wo man sonst nie hingekommen wäre. ⛺️ Übernachtet habe ich im Biwak, Zelt oder Shelter. „Ich kann überall gut schlafen, Hauptsache draußen!“
✨ „Mein Highlight war die unglaubliche Community, die ich nie gesucht und erwartet habe und dennoch gefunden hab“
ℹ️ Für mich ist es Einsteigerinnen-freundlich, weil es viele freundliche und hilfsbereite andere Teilnehmer*Innen gibt. Man ist nie alleine! Regelmäßige Checkpoints und gut gescoutete Routen mit einem detaillierten Roadbook. Außerdem ist man nie weit weg von der nächsten Zugverbindung.
🫵 Traut euch! Hackenpedder im Juni 2025 war mein erstes Event dieser Art und ich treffe unterwegs immer wieder männliche Teilnehmer, die selbst kaum Vorerfahrung haben und einfach mal losfahren… und da sage ich das können wir auch!

Conny 🗺️ Hackenpedder
„Also eigentlich steht Hackenpdder für eine richtig gute Zeit – umso besser wenn das Wetter mitspielt!”
🙋🏼♀️ Ich bin Conny aus Kiel und fahre immer schon Rad, aber seit 4 oder 5 Jahren deutlich mehr und länger. Ich habe n Scott Speedster Gravel, ne Gusto Cobra für die Straße und das SingleSpeed für die Stadt 😊
🗺️ Hackenpedder ist für mich eine tolle Möglichkeit neue Dinge herauszufinden, neue Wege in Schleswig-Holstein, dem wunderschönen Land zwischen den Meeren, kennenzulernen, ne richtig gute Zeit mit richtig tollen Leuten. ⛺️ Übernachtet habe ich auf einem Campingplatz, in Unterkünften und am Checkpoint.
🥰 „Mein Highlight war das ganze Event”
ℹ️ Ich finde es geeignet für Einsteigerinnen, weil es super organisiert und doch frei individuell planbar ist – mit Jan war ich sogar in erfahrener Begleitung.

Jette 🇩🇰 Shelter Attack
🇩🇰 „Shelter Attack war für mich die erste Fahrt dieser Art – und es war richtig toll!”
🙋🏼♀️ Ich bin Jette aus Flensburg! und fahre schon immer Rad, aber erst seit diesem Jahr auch Bikepacking und das mit meinem Cube Nuroad Race. Dänemark hat so unterschiedliche und faszinierende Natur, dass es viel Abwechslung gibt.
⛺️ Übernachtet habe ich jede Nacht in richtig schönen Sheltern. ✨ Besonders schön war es, nach einem langen Tag am Community Shelter anzukommen und von so vielen begrüßt zu werden inkl. Lagerfeuer und warmen Essen!
ℹ️ Für mich war es Einsteigerinnen-freundlich, weil es auch eine kürzere Route gab und ich durch die Community gepusht wurde.
„Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!”

Insa 🇩🇰 Shelter Attack
„Alleine starten und gemeinsam ankommen.” – Das bedeutet Shelter Attack für mich.
🙋🏼♀️ Ich bin Insa, aus Hamburg und seit 5 Jahren auf meinem Orbea Terra M31 Gravel Bike unterwegs.
ℹ️ Für mich war es einsteigerinnen-freundlich, weil es nicht darum geht, wer wie schnell im Ziel ankommt, sondern um den Weg, die Ausblicke, das über sich selbst hinauswachsen und weil wirklich ausnahmslos alle aufeinander aufpassen. 🐭 🦊
🇩🇰 Dänemark … Ist ein Happy Place. ⛺️ Das erste Mal in meinem Leben habe ich in Sheltern Übernachtet. So war mein Highlight der Start in den Sonnenaufgang am dritten Tag, gefolgt von der Entstehung des sog. „SpaceTrains” am Strand mit drei weiteren Teilnehmenden.
🤍 „Mädels, packt eure Räder und fahrt mit. Das ist der allerletzte Ort, an dem wir Bammel haben müssen, nicht gesehen oder ernst genommen zu werden.” 🤍

Steffi 🇩🇰 Shelter Attack (links im Bild)
„Ich konnte mich schon im Vorfeld mit anderen Frauen/FLINTA Personen austauschen, das hat mir Sicherheit gegeben und würde ich als auch als einsteigerinnen-freundlich bezeichnen.”
🙋🏼♀️ Ich bin Steffi, Wahl-Kielerin und mit Radreisenden aufgewachsen, somit fahre ich schon immer gerne und vor allem viel Fahrrad. Anfang 2025 habe ich geupgradet und fahre seitdem Carbon Gravel Bike – Cannondale Topstone.
🇩🇰 Shelter Attack ist für mich die perfekte Mischung aus Herausforderung, Gemeinschaft und abwechslungsreicher Natur. Dabei überrascht und begeistert Dänemark mich immer wieder mit seiner Vielfalt! ⛺️ Übernachtet habe ich in Sheltern und das erste Mal in einem Biwak.
✨ „Mein Highlight war es, Shelter Attack nach einer geilen Zeit mit zwei mir vorher unbekannten Frauen gemeinsam zu fahren und zu finishen!”
🤷♀️ Wie viele Frauen/FLINTA Personen habe ich mich anfangs unterschätzt und durfte bei Shelter Attack weit über mich und meine Erwartungen hinauswachsen. Für mehr Mut und Vertrauen in den eigenen Körper und Geist 💪 … auch wenn es mir manchmal immer noch schwer fällt!

Sonja 🇩🇰 Shelter Attack
✨ „Mein Highlight war das Finale im Ziel in Kollund mit einem liebenswerten Empfang abends um 21 Uhr.”
🙋🏼♀️ Ich bin Ich bin Sonja, wohne in Bonn und fahre Rad seit ich mich erinnern kann – etwa 50 Jahre. Aktuell fahre ich am liebsten mit meinem Canyon Grizl.
🇩🇰 Shelter Attack ist mein erstes Event gewesen. Eigentlich hatte ich gar nicht geplant, in 4 Tagen ins Ziel nach Kollund zu fahren, sondern erstmal den gemeinsamen Start zu genießen und eine gemütliche Zeit in Dänemark zu verbringen, um so die rote Laterne zu tragen – das hat nicht ganz geklappt. Dänemark ist eine erstaunlich lohnenswerte Destination für Fahrradreisen oder Bikepacking. ⛺️ Übernachtet habe ich in den Sheltern entlang der Strecke.
✊ „Shelter Attack und Hackenpedder – für mich ein neues Level im Bikepacking.”
ℹ️ Besonders hilfreiche oder einsteigerinnen-freundlich war das Roadbook, welches mich gut informiert hat. Außerdem waren auf der Strecke hilfsbereite Mitfahrer*innen und das Mediateam hat zudem ein gutes Gefühl vermittelt.

Nina 🇩🇰 Shelter Attack
„ … und das Gefühl, unterwegs sofort Teil einer offenen, unterstützenden Community zu sein.”
🙋🏼♀️ Ich bin Ich bin Nina aus Kassel, fahre seit ca. 6 Jahren Gravel, seit Januar auf ‘nem Rose Backroad.
🇩🇰 Shelter Attack ist für mich die perfekte Mischung aus Challenge, Leichtigkeit, Kurzurlaub und einem perfekten Community Gefühl. Außerdem ist Dänemark wie gemacht für’s Bikepacking: entspannt, sicher, wunderschön und voller kleiner Überraschungen hinter jeder Kurve. ⛺️ Übernachtet habe ich in hyggeligen Sheltern. Ein Zelt als Back-Up war gar nicht nötig, überall war noch ein Plätzchen frei.
🫵 „Wenn du unsicher bist, mach’s trotzdem – die Community fängt dich auf.”
ℹ️ Für mich war es Einsteigerinnen-freundlich, weil der Vibe nicht kompetitiv war und alle sich gegenseitig geholfen haben. Man konnte in seinem eigenen Tempo fahren und wurde trotzdem nie allein gelassen.
✨ Mein Highlight waren die Begegnungen unterwegs – so viele starke, warmherzige Menschen auf so wenigen Kilometern.

Anka 🗺️ Hackenpedder (rechts im Bild)
🗺️ „Ich wusste garnicht wie schön Schleswig Holstein ist.” Hackenpedder bedeutet für mich mit anderen Beisammensein, Rauskommen, zur Ruhe kommen, Checkpoint Romantik, ganz viel Pasta, lachen, Gestrüpp und einfach Gemeinschaft spüren.
🙋🏼♀️ Ich bin Ich bin Anka, ursprünglich aus Freiburg, aber seit dem Studium in Lübeck. Durch das Mountainbiken bin ich zum Radfahren gekommen und fahre seit 2023 mit meinem Canyon Grail auch ein Gravel Bike!
✨ „Das Essen am Checkpoint war mein Highlight” …
ℹ️ Das Event war von vorne bis hinten super gut organisiert, somit war es wirklich einsteigerinnen-freundlich. ⛺️ Übernachtet habe ich im Zelt mit meiner Freundin Lilli auf Camping- oder Trekkingplätzen. 🤩 Hackenpedder 2025 war für mich und Lilli die absolut perfekte Vorbereitung für unseren Bikepacking-Trip zum Nordkapp. Das Handtuch war natürlich auch dabei!

Alma 🇩🇰 Shelter Attack
✊ „Das erste Kapitel meiner Bikepacking Geschichte und der Beweis an mich selbst, was ich schaffen kann!”
🙋🏼♀️ Moin, ich bin Alma aus Hamburg und seit 2017 gern unterwegs auf Radreisen. Shelter Attack war für mich das erste Mal Bikepacking mit meinem gebrauchten Kona Sutra – selbst aufgebaut mit gebrauchten Teilen.
ℹ️ Die Community steht im Zentrum und nicht die Geschwindigkeit, das macht für mich ein einsteigerinnen-freundliches Gefühl. Außerdem gibt die Nähe zur Zivilisation Sicherheit, um jederzeit an Essen, Werkzeug oder Hilfe zu kommen.
🇩🇰 Shelter Attack ist für mich ein wunderschöner Urlaub mit toller Natur und tollen Menschen. Dabei hat Dänemark die beste Heidelandschaft und Supermärkte, die auch am Sonntag geöffnet haben. ✨ Mein Highlights waren … mein Team, die technischen Strecken durch die Heideblüte, die Abende gemeinsam am Feuer und das Gefühl, es gemeistert zu haben. ⛺️ Übernachtet habe ich meist im Shelter mit anderen Frauen/FLINTA Personen und eine Nacht auch zu zweit im Zelt.
🤷♀️ „Egal ob man mit alten Freund*innen gemeinsam startet oder bei der Fahrt neue Freund*innen findet, man ist nie alleine … außer man möchte alleine sein!”

Jess 🇩🇰 Shelter Attack
„Die geilsten +600 Km EVER!” Ich habe meine ersten Nachtfahrten gerockt. Es war meine erste Bikepacking Tour in Dänemark – Shelter Attack!
🙋🏼♀️ Helloooo mein Name ist Jess und ich wohne seit 13 Jahren im schönen Nördlichen Harzvorland oder auch Braunschweiger Land genannt – bin aber gebürtige Mainzerin. Oh, bei den Göttern, seit wann fahre ich Fahrrad??? Gute Frage?! Aktive wieder seit Mitte 2023. Angefangen mit dem MTB, welches ich mir im Mai gekauft hatte – geiles Teil! Gefolgt von meinem Gravel extra fürs Bikepacking und meine geliebten RENNRÄÄÄÄÄDER.
✨ Mein Highlight waren zwei Nachtfahrten, die ich alleine umgesetzt habe.
🇩🇰 Dänemark war die krasseste Erfahrung seit ich auf dem Bock sitze – einfach Traumhaft. ⛺️ Übernachtet habe ich in meinem Zelt, da ich mich noch nicht getraut habe mit fremden im Shelter zu schlafen.
🤷♀️ War es einsteigerinnen-freundlich? … Spaß bei Seite! Ich hatte irgendwie ein mega sicheres Gefühl.
❤️ „L A D Y S / F L I N T A S, traut Euch, die Community ist LEGENDÄÄÄÄÄR” ❤️

Ariane 🇩🇰 Shelter Attack
„Die Shelter Attack Route ist atemberaubend schön, das Roadbook liebevoll ausgearbeitet.”
🙋🏼♀️ Hej, Ich bin Ariane aus Berlin, fahre seit über 10 Jahren Rad – früher nur Rennrad – aber seit 3 Jahren vorwiegend Offroad. Mein liebstes Bike dafür ist aus Stahl, das Sour Purple Haze.
🇩🇰 Shelter Attack ist für mich eine perfekte Route für Einsteiger und Vielfahrer gleichermaßen. Dänemark ist nicht nur absolut fahrradfreundlich, sondern hat mega schöne und abwechslungsreiche Landschaften. Ein Traum, wirklich! ⛺️ Dank der Shelter muss man sich keine Gedanken um einen Schlafplatz machen. Übernachtet habe ich trotzdem auf einem überdachten Holztisch neben den drei großen Sheltern, die leider belegt waren.
ℹ️ Durch das coole Roadbook ist kaum noch eigene Recherche vorab nötig. Nils hat an alles gedacht! Und das macht es für mich besonders einsteigerinnen-freundlich!
✨ Mein Highlight war die tolle Community – alle waren sehr wertschätzend und unterstützend, auch schon im Vorfeld per WhatsApp spürbar.
🤷♀️ Meine Anmerkung: „Das ist auch eine sehr coole Route, um die mit älteren Kindern/Jugendlichen im eigenen Tempo zu fahren und Abenteuer zu erleben.”

Janina 🗺️ Hackenpedder
„Einfach anmelden, an den Start gehen – der Rest ergibt sich von ganz alleine!”
🙋🏼♀️ Ich bin Janina aus Norderstedt und bin schon als Kind immer gern Rad gefahren, um von A nach B zu kommen. Seit 2019 mache ich das etwas sportlicher auf meinem Giant Anyroad 2 – aka „Schnecke”.
✨ „Mein Highlight war der Support durch Mitfahrende, die mich vom ersten Tag an bis ins Ziel gebracht haben.”
🗺️ Hackenpedder ist für mich das persönliche Jahres-Highlight 2025, eine Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen und eine überragende Community. Auch wenn Schleswig-Holstein für mich Heimat ist, bietet es doch so viel Unbekanntes, Schönes und Abwechslungsreiches. ⛺️ Übernachtet habe ich an den Community-Checkpoints im Biwak und zweimal an Wildes-SH Trekkingplätzen – Bauwagen bzw. Biwak.
ℹ️ Für mich war es Einsteigerinnen-freundlich, weil alles mega gut durchdacht war, man eine super hilfsbereite Community auf und neben der Strecke hat sowie deutsche Infrastruktur und vergleichsweise kurze Wege als Sicherheit, falls es doch mal überhaupt nicht weiter geht.
Geeignet für Einsteigerinnen?
Außerdem wird hier gesammelt, welche Faktoren den Hackenpedder evtl. Einsteigerin- und vielleicht auch Frauen/FLINTA-freundlicher machen oder noch machen können…
… also gern her mit euren Tipps! Ich tausche mich zwar viel mit Teilnehmerinnen aus, aber habe sicherlich noch nicht an alles gedacht!
1 – Das flache, nördliche Bundesland eignet sich gut wegen der geringen Höhenmeter.
2 – Eine gute Infrastruktur ist in die Route eingeplant, sodass ein Wechsel zwischen Naturerlebnis und Zivilisation die Verpflegung erleichtert.
3 – Legale, kostenlose Schlafplätze sowie Campingplätze befinden sich direkt an der Route. Hotels findet man sowieso in den Städten, was es einfacher macht zu planen.
4 – Der Preis zur Teilnahme ist individuell angesetzt und startet gering. (Was auch eine Hürde nimmt, nehme ich an. Man zahlt nicht direkt 200€ für etwas, wo man nicht weiß ob es einem gefällt.)
5 – Besetzte Checkpoints, mit einer sicheren Umgebung zum Schlafen, Waschen, WC und Ansprechpartner*innen.
6- Eine Community, die sich durch den gemeinsamen Start, Warm-Up Abend sowie eine WhatsApp-Gruppe schon vorher kennenlernen kann.
7 – Nicht die Challenge steht im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis in Schleswig-Holstein mit der Nähe zum Wasser. Nicht Race sondern Bikepacking – das Abenteuer vor der eigenen Haustür.
8 – Die Route ist jederzeit online klar sichtbar, sodass vorab vieles geplant werden kann.
9 – Das Roadbook steht lange im voraus zur Verfügung, gibt einen detaillierten Einblick und Nimmt somit eine gewisse Unsicherheit und erleichtert die Planung. Bahnhöfe sind jederzeit erreichbar.
10 – Es gibt eine exklusive Frauen/FLINTA* WhatsApp-Gruppe.
11 – Ich versuche über Instagram die Wichtigkeit von Diversität hin und wieder zu erklären. (Dazu gehört ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Personen in der Bildsprache.)
12 – Zusätzliche Events vorab, wie z.B. Overnighter, bei denen man sich ausprobieren kann oder auch Gruppen-Ausfahrten, wo direkt klar gemacht wird, dass eine entspannte Fahrt mit Pausen geplant ist.
13 – Exklusive Frauen/FLINTA Overnighter und Ausfahrten, wo eine Frau als Guidin agiert.
14 – Idee für 2026: Gemeinsame Etappenziele für Frauen/FLINTA Personen organisieren, dass man sich abends am Platz immer wieder trifft. (aber wie am besten? in einer WhatsApp Gruppe, wieviele Kilometer am Tag 130 oder 150 ca.?)
15 – Sichtbar machen von Teilnehmerinnen im Voraus? auch immer mal sagen, wie viele schon angemeldet sind?
16 – Verlosung oder verschenken von Tickets nur für Frauen/FLINTA Personen.
17 – Bei Instagram mal Beiträge von Frauen, wo sie berichten, was sie erlebt haben, was geholfen hat, etc.
18 – Anmeldephase deutlich für Frauen/FLINTA separat länger oder früher anbieten: dass man weiß die Männer schnappen einem nicht die Plätze weg und man hat in Ruhe Zeit zur Anmeldung.
Statistiken Frauen/FLINTA* Anteil
In den letzen Jahren ist der Anteil von Frauen/FLINTA Personen immer weiter gewachsen.
Statistiken bisher:
🗺️ Hackenpedder 2023 = 8%
🗺️ Hackenpedder 2024 = 19%
🏕️ Mai Overnighter 2025 = 47%
🗺️ Hackenpedder 2025 = 26%
🇩🇰 Shelter Attack 2025 = 31%
🌲 Weihnachts Overnighter 2025 = 41%
Es geht also in die richtige Richtung!
🫵 Solltest auch du lust haben, dich hier zu zeigen oder zu Wort zu kommen, melde ich gern direkt per Email bei Hackenpeddder!